Die grüne Nische Frankfurts

Der Palmengarten in Frankfurt ist wunderschön. Nicht nur die Gewächshäuser, in denen man exotische Pflanzen entdecken und bestaunen kann, locken mich immer wieder dorthin. Er ist einfach die grüne Nische Frankfurts.Aber genug erwachsen geschwärmt. Auch die Kinder kommen im Palmengarten zu ihrem Recht. (Allerdings kostet der Palmengarten Eintritt: sieben Euro für Erwachsene und zwei Euro für Kinder bis einschließlich 13 Jahre)

Wenn man den Garten am Eingang Siesmayerstraße betritt, darf  man sich nicht von der Blütenpracht, die einem entgegenduftet ablenken lassen und hält sich rechts. Vorbei am Tropicarium, nimmt man entweder den Weg über Mittelmeer oder den Kakteengarten. Die Fußfaulen nehmen den Palmenexpress (Ein Euro einfache Fahrt).

Für die Kleinen Gibt es einen großen Sandkasten und Hügel zum hinauf- und herunterstolpern. Ein Buschlabyrinth aus Bambus ist auch für die Kleinen schon interessant. Eine breite Rutsche lässt sich dank flacher Treppen auch mit kurzen Beinen ersteigen. Das Klettergerüst fordert etwas Mut von den Kleinen und starke Nerven von den Eltern. Eine Korbschaukel quietscht fröhlich neben dem Sandkasten.

Urlaub mit Kind in Frankfurt

An den Kanälen des Wasserspielplatzes können sich auch die Krabbler schon die Füße – und mehr – nassmachen (Wechselklamotten sind in Frühling und Sommer sehr zu empfehlen!)

Für Größere ist der Spielplatz im Halbschatten ein einsamer Traum! Der Wasserspielplatz mit Pumpe, Wasserrad und Schraube, Kanälen zum Fluten und Wasserspritzen lassen keinen Quadratzentimeter Stoff trocken. Spitze Freudenschrei inklusive.

Auch das Klettergerüst ist mit zwei Rutschen gut bestückt – eine breite zum simultanen Berutschen und eine schön geschwungene.

Mir hat am besten die Spielarche gefallen. Eigentlich nur eine Mauer zum Balancieren und Klettern, die einen Innenhof umschließt. Aber der Balanceakt sieht nach Spaß aus. Dank der niedrigen Eingänge stört im Inneren auch kein Erwachsener, die bleiben an der Mauer hängen.

Das Labyrinth aus Bambus eignet sich zum wilden Fangenspiel (hoppla, die Kleinen)! Für die Großen gibt es zwei schattige gelegene Tischtennisplatten, außerdem kann man günstig Minigolf spielen, auf der großen Liegewiese lümmeln oder die versteckten Pfade des Parks erkunden. Mit einem Ruderboot kann man auf dem große See dümpeln.

Insgesamt ist der Spielplatz sehr abwechslungsreich. Durch seine Lage im Palmengarten kostet er zwar „Eintritt“ ist aber entsprechend gut gepflegt. Auch ein WC liegt direkt am Spielplatz. Am Kinderkiosk „Kiko“ gibt es außerdem Verpflegung zu kaufen. Morgens sind sehr viele Kita- und Kindergartengruppen unterwegs. Wenn man keine Dauerkarte hat, oder Student ist (freier Eintritt) für jeden Tag wohl etwas zu teuer.

Als Reisender, der Urlaub in Frankfurt macht und mit Kindern unterwegs ist, ist der Palmengarten ein Muss. Tolle Spielplätze, viel zum Gucken, verschiedene Ausstellungen und die Gewächshäuser, die einen in andere Regionen der Welt entführen. Eine kleine Weltreise im Park quasi. Es gibt das an den Park angeschlossene Siesmayer-Café, wo man zu etwas gehobeneren Preisen speisen kann. Außerdem hat das Café eine sehr verlockende Kuchenauswahl. Am anderen Ende des Parks steht ein kleines Palais  mit günstigeren Preisen für Kaffee und Kleinigkeiten zum Essen, dort fährt die kleine Eisenbahn direkt dran vorbei.

Abseits des Spielplatzes kann man natürlich den Palmengarten wunderbar erkunden, mit dem Palmenexpress fahren oder die wechselnden Ausstellungen besuchen. Die „Grüne Schule“ bietet ein vielfältiges Programm und auch das Papageno-Theater ist dort beheimatet. Gleich um die Ecke finden sich außerdem der Grüneburgpark mit weiteren tollen Spielplätzen und der Botanische Garten.

Zum vielfältigen Kurs-Angebot des Palmengartens geht’s hier

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