#kindermund

Meine Tochter testet seit einiger Zeit sprachliche Grenzen. Neben den frei flottierenden Provokationen aus dem klassischen Kindergartenkanon und den Antikosewörtern  aus dem gezischten Vokabular vieler Erwachsener sind es handfeste kulturelle Normen, die kleine Kinder gekonnt infrage stellen und auf den Punkt bringen. Im Zuge der Sprachentwicklung bei Kinder kann kommt es da auch mal zu Missverständnissen und Manchmal bleibt man da als erwachsener Mensch sprachlos zurück – oder man bricht ungewollt in schallendes Gelächter aus.

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Grenzenlos spielen

Zum Glück bemerkt man es nicht. Niemand hält einen auf, wenn man die Stadtteilgrenzen Frankfurts überquert, niemand schickt einen weg oder kontrolliert, was man so dabei hat. Selbst der Ginnheimer Spargel darf ungestört auf Bockenheimer Terrain stehen. Grenzenlos spielen weiterlesen

Es gibt keine gute Gewalt

Es liegt ein wenig abseits meines Blog-Themas, aber da ein Teil des Artikels quasi im Sandkasten spielt, will ich etwas zur ungesunden Verknüpfung kindlichen Verhaltens und Erziehung mit der aktuellen Debatte um die gewaltsamen Übergriffe auf Frauen in Köln und anderen Städten und der Rolle des „deutschen Manns“ darin schreiben. Es gibt keine gute Gewalt weiterlesen

Autsch, verdammt!

Seit meine Tochter „Aua!“ sagen kann, sagt sie es auch ständig. Sie stolpert, „Aua!“, sie läuft wogegen „Aua!“, der Teddy fällt runter „AUA,AUA,AUA,AUA!“. Ich sage Nein, sie sagt „Aua!“.  Wenn es wirklich mal weh tut, schreit sie – aber nicht Aua. Sie brüllt einfach. Autsch, verdammt! weiterlesen

Draußenwohnzimmer

Jeder hat doch ein Draußenwohnzimmer. Eine Bank mit Aussicht und Sonne, ein schöner Spazierweg im Park, im Wald, in der Stadt ein Straßencafé oder eben ein Spielplatz. Meist einmal am Tag kann man uns hier treffen, meine Tochter und mich, manchmal ist auch der große Bruder dabei. Und das Beste? Die Renovierung kommt frei Haus:  Frisch gestrichenes Frühlingsgrün. Draußenwohnzimmer weiterlesen